Aktuelles, Allgemein

Impfzwang

Das Masernschutzgesetz greift seit 1.3.2020.
Das BVerfG hat (erwartungsgemäß) die Anträge auf einstweilige Anordnung abgelehnt.  Damit müssen weiterhin Kinder, die erstmals in eine Einrichtung aufgenommen werden möchten, entweder:

  • Masern gehabt haben, oder
  • einmal geimpft sein und einen positiven Bluttest auf Immunität (Titer) nachweisen, oder
  • zweimal geimpft sein.

Für Kinder, die bereits in einer Einrichtung sind, greift die Regelung erst in 2021 , wer eine Einrichtung wechselt, wird wie eine Neuaufnahme behandelt.

Mit Erwachsenen mit Tätigkeiten im Gesundheitswesen oder in kinderbetreuenden Einrichtungen wird analog verfahren.

Impfunfähigkeitsbescheinigungen sind nur wirksam, wenn einer der Gründe aus den Gegenanzeigen aus den Gebrauchsinformationen oder Fachinformationen zum Impfstoff vorliegen.

Da kein Einzelimpfstoff auf dem deutschen Markt ist, sieht das Gesetz vor, einen entsprechenden Kombinationsimpfstoff (MMR, ggf. mit Windpocken) zu verwenden. 

Zur Geschichte:

Am 14.11. hat der Bundestag in namentlicher Abstimmung das so genannte „Masernschutzgesetz“ in Deutschland verabschiedet – gegen den Rat und die Expertise vieler namhafter Fachleute.

Somit steht unserem bislang freiheitlichen Gesundheitssystem eine Zwangsimpfung gegen Masern ins Haus. Es entstehen viele Fragen verunsicherter Eltern. Im Folgenden finden Sie aktualisierte Beiträge zur gegenwärtigen Entwicklung, Links zu informativen Websites. Zum Einstieg die Fachinformationen zu zwei gängigen Impfstoffen:

Hier finden Sie kritische Argumente zur Masernimpfpflicht

Ein persönliches Statement vorweg: Die Impfdiskussion, genau wie die Auseinandersetzung um Homöopathie, ist hoch emotionalisiert. Es ist, als würden sich Fragen um Weltanschauung und Lebensüberzeugungen auf diesen Schauplätzen entscheiden müssen, dabei haben wir in der Medizin mit Kostenentwicklung, Resistenzen oder Arzneimittelnebenwirkungen zahlenmäßig weitaus dringendere Probleme. Wenn ich mal gelassen drauf schaue: Ich bin als Arzt und Homöopath kein prinzipieller Impfgegner. Ich halte regelmäßig Vorträge mit dem Ziel, Eltern zu informierten Entscheidungen zu begleiten und im Umgang mit Impfungen individualisierte Lösungen anzubieten. Die Einführung einer Impfpflicht überschreitet in meinen Augen eine politische Grenze, die wir mit Zähnen und Klauen verteidigen sollten. Und da wird es sehr wohl weltanschaulich:

Wir können stolz darauf sein, dass eine pluralistische demokratische Gesellschaft die Entscheidungsfreiheit der Eltern über die Impfung ihrer Kinder genau wie die Wahlfreiheit über die Therapieform, ob Homöopathie, TCM oder konventionelle Medizin zur individuellen Entfaltung ermöglicht und schützt. Andernfalls ebnen wir den Weg in eine Medizindiktatur in der die individuelle Entscheidungshoheit über körperliche Unversehrtheit und freie Therapiewahl unter die Räder zu kommen droht. Es besteht in keiner Weise Not im Umgang mit den Masern, auch wenn Medien und Impfprotagoinisten das Gegenteil behaupten: Richtig ist: Wir haben in Deutschland keine drängenden Probleme mit den Masern und auch nicht mit der Durchimpfungsrate. Die einzigen Probleme, die uns mit Masernviren entstehen, sind durch die Masernimpfung und die Verbreitung das Impfvirus selbst begründet. Im Vergleich mit Ländern mit Impfpflicht hat Deutschland die höchste Durchimpfungsrate bei Masern. Immer bei Einführung von Impfpflicht entsteht Widerstand, die Impfraten sinken. Maserninzidenz und Komplikationen sind in Ländern mit Impfpflicht deutlich ausgeprägter als hierzulande. Die Datenlage zur Einführung einer Masernimpfpflicht ist kläglich, und spricht gegen die Einführung der Impfpflicht:

Mehr Information 

Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.:

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Kampagnen gegen die Einführung einer Impfpflicht:

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Hier finden Sie den Beipackzettel für einen Sechsfachimpfstoff Infanrix hexa

Hier finden Sie den Beipackzettel für einen Masern Mumps Röteln Impfstoff