Aktuelles, Allgemein

Corona: aktuelle Übersicht

„Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (www.mwgfd.de
Haben wir mit Omicron die epidemische Lage vor der Haustür? Macht eine Impfpflicht überhaupt irgendeinen medizinischen Sinn?
Immunität nach Infektion (Delta) besser als nach Impfung
Alleingang Deutschland: Genesenenstatus auf drei Monate reduziert, J&J zählt nur noch als einmal geimpft,
Die Krankenhäuser bleiben leer und die Inzidenzen schießen mit wachsenden Impfquoten europaweit durch die Decke:
Das Virus scheint sich an Impfungen gewöhnt zu haben und reitet auf der Welle der Anpassung an die Immunsysteme der geimpften Welt.

Impfung scheint Ansteckung mit Omicron direkt zu fördern: Die Ökologie und Wechselwirkung zwischen Impfung und Virus und Wirt ist komplex und kann jetzt beobachtet werden.

(Graphiken von impf-info.de)

Scotland 220120

„Die Impfpflicht muss schnell kommen. Wir können nicht darauf warten, dass eine Impfpflicht überflüssig wird, weil wir eine sehr hohe Durchseuchung der Bevölkerung haben.“ 

Karl Lauterbach im Interview 5.1.22 6:27 (Redaktionsnetzwerk Deutschland) und das ist wirklich nicht aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben. Mehr Realsatire geht kaum.

Der Gesundheitsminister spricht hier über eine Impfpflichtigkeit mit einem nicht vollständig zugelassenen Impfstoff mit schweren Nebenwirkungen in unbekannter Zahl.  Spanien, Dänemark, Niederlande beginnen derweil ihre Pandemie auf eine Epidemie runterzustufen angesichts der deutlich harmloseren Verläufe unter Omicron. Die Einführung einer Impfpflicht steht wissenschaftlich, epidemiologisch sowie ärztlich und ethisch auf ziemlich wackeligen Beinen.

Hospitalisierungsrate sinkt drastisch trotz nie dagewesene Inzidenzen: Viel Omicron steigert nicht die Hospitalisierung

BY 220113

Corona-Impfung hilft noch immer gegen schwere Verläufe auf der Intensivstation, dennoch viele Impfdurchbrüche auf den Intensivstationen 

Das ist mein persönlicher Eindruck aus Gesprächen mit Kollegen, die seit zwei Jahren damit umgehen und davon berichten, dass in der laufenden Welle (vor Omicron) weit überwiegend umgeimpfte Menschen intensiv behandelt werden müssen. Die Zahlen des RKI sprechen jedoch von massiven Impfversagen, auch auf den Intensivstationen. Schottische Zahlen ebenfalls: Scotland 220112

DIVI: Register der Intensivstationen
Anders aufbereitete Zahlen zu Intensivbetten, Verfügbarkeit und Auslastung
Wider die Impfpflicht: Ärzte für Individuelle Impfentscheidung

Offener Ärztebrief gegen Impfpflicht

Ärzteblatt: COVID-19-Impfung unter 12 Jahren: Die Impfentscheidung für Kinder soll wohl individuell bleiben
Impfschäden: Klarstellung zur Haftung 

Es kursieren Gerüchte, dass der Staat keine Haftung übernähme für Schäden aus der Coronaimpfung, das ist nicht richtig, der Saat haftet vollumfänglich. Ob man einen Impfschaden am Ende juristisch erfolgreich kompensiert bekommt steht natürlich auf einem anderen Blatt. 

Aktuelle Zahlen zu den Intensivbetten und der Auslastung
Booster: Nicht mehr Effekt als nach der zweiten Impfung
Omicron: Walensky 220113

Entzieht sich der Immunität durch Impfung oder Erkrankung, ist aber deutlich harmloser. In Südafrika anscheinend schon wieder auf dem Rückzug. 

Südafrika

Könnte wie eine natürlich Impfung wirken- (Pietro Vernazza, Schweiz) . Darauf weisen nun mehrere Daten hin.

“The horrific scenes that we saw a year ago of intensive care units being full, lots of people dying prematurely, that is now history, in my view, and I think we should be reassured that that’s likely to continue.” Guardian 28.12.2021

Genesenenbescheinigungen sind für unsere Patienten möglich mit einem positiven Antikörpertest aus einem zertifizierten Labor nach einer zu Corona passenden Krankheitsphase. Allerdings werden solche Bescheinigungen nicht akzeptiert, wenn sie nicht mit einem PCR test hinterlegt sind. 

Impfunfähigkeitsbescheinigungen für Coronaimpfungen stellen wir selbst bei handfesten medizinischen Gründen momentan nicht aus. Es gibt noch keine Vorgaben zu Kontraindikationen, solange keine Impfpflicht besteht. Eine solche Bescheinigung würde ohnehin den Impfstatus „umgeimpft“ derzeit nicht ändern. Durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes und eine mögliche Impfpflicht kann es derzeit keinen verlässlichen juristischen Rahmen für individuelle Impfentscheidungen geben.  

Maskenunfähigkeitsbescheinigungen können ausschließlich aufgrund handfester medizinischer Kontraindikationen erstellt werden, wie im Infektionsschutzgesetz vorgesehen.

Impfungen

Seit Dez 21 sind bei Dr. Haberstock für Patienten der Praxis in begrenztem Umfang Boosterimpfungen (Biontech) möglich, Anfragen (zur Verfügbarkeitsplanung) bitte über das Kontaktformular.  Die Impfstoffmengen sind nach wie vor begrenzt. (2.1.2022).

Covid-19 Impfungen für Kinder und Jugendlich kann ich bei der gegenwärtigen Datenlage nicht verantworten. Kinder haben auch nach dem DeutschenÄrzteblatt (27.12.2021) keine schweren Verläufe. Eine Impfung mit nicht regulär zugelassenen Impfstoffen halte ich ethisch für extrem bedenklich.

Die Covid-Impfungen werden im Vergleich zu bisherigen Impfstoffen schlecht vertragen, wir bekommen unerwünschte – auch wesentliche – Vorfälle nach Impfungen mit, häufig werden diese von den begleitenden Ärzten nicht gemeldet, obwohl sie dazu verpflichtet sind, unabhängig von ihrer Einschätzung zum kausalen Zusammenhang. Dadurch wird die Nebenwirkungsrate zu niedrig angezeigt und die Kosten-Nutzen-Rechnung der Impfung verzerrt. Dies geschieht auch durch bewusste Manipulation der Daten. (man verdünnt die Nebenwirkung rate, indem man Altersgruppen mit wenig Nebenwirkungen mit „hineinführt“). So ist die Wahrscheinlichkeit, eine Herzmuskelentzündung zu erleiden für junge Männer bis 40 nach der dritten Impfung deutlich höher, als durch eine Covid-19 Erkrankung.

Impfnebenwirkungen kann jeder beim PEI melden: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/arzneimittelsicherheit/pharmakovigilanz/ifsg-meldebogen-verdacht-impfkomplikation.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Ärztliche Begleitung Coronaerkrankungen

Alle laufenden Coronaerkrankungen bei Patienten unserer Praxis sind bisher harmlos verlaufen, waren homöopathisch gut zu begleiten, über long covid fehlen noch unsere Erfahrungen mit unseren Patienten.

Aktueller Forschungsstand Impfungen: Übersicht vom Verband der forschenden Pharma-Firmen
PEI Impfnebenwirkungen: Schwere Nebenwirkungen bei 1:5000 Impfungen (Zeitraum bis 26.10.21, alle Impfstoffe)

Focus: Bayrische Zahlen im Chaos

RKI Zahlen unzuverlässig im Vermischen von Geimpften Ungeimpften und  in fehlerhaften Analysen

27.11.2021: Wir erleben eine massive Inzidenz und Ansteckungsphase.

Dennoch: Don´t panic

Geimpft oder umgeimpft spielt bei derzeitiger Inzidenz für die Ansteckungsfähigkeit dank DELTA keine alles entscheidende Rolle mehr, viele Impfungen dämpfen trotz großer Zahl nur unzureichend die Ausbreitung, anders wäre nicht zu erklären, dass wir mit lauter Geimpften eine Riesen Infektionswelle mit relevanten Verläufen erleben. Und Omicron ist die nächste Variante, die neben den sozialen Einschränkungen die Impfwilligkeit erhöhen soll. Wer sich und andere vor Ansteckung schützen möchte, sollte sich derzeit vor größeren Zusammenkünften fern halten und Abstand halten. Das kann jeder tun derzeit, und ich würde es auch empfehlen. Ohne Panik, aus Vorsicht. Parties sind eindeutige Spreader-Events unter geimpften.

Tatsächlich hilft die massenweise Impfung beim Abdämpfen der Infektionswellen, trägt bei zur Entlastung von Intensivstationen, und schützt Geimpfte anscheinend nachhaltig vor schweren Verläufen.  Insgesamt ist die Impfung von Herdenschutz weit entfernt und wird der individuelle Schutz durch die Impfung deutlich weniger (s.u.) mit der Zeit.

Auf der Covid-Intensivstation gibt es wohl klar ein Überwiegen schwerer Fälle umgeimpfter Patienten (10-20%/90-80% Geimpft) und es sind die geimpften im Schnitt deutlich älter. Dennoch berichtet das RKI jede Woche mehr Impfversager = Impfdurchbrüche. Auf der gleichen Intensivstation gibt es vor allem einen starken Flaschenhals eingeschränkter Kapazitäten durch Personalmangel. (Und hier) Trotz Pandemie: Intensivbetten in Bayern deutlich reduziert

Dass die Pandemie durch die Ungeimpften betrieben wird momentan, ist nicht haltbar, wir sind alle dran beteiligt und der Praxisalltag spricht eine gegenteilige Sprache. Umgeimpfte auf den Covid-Stationen ja; Verbreitung des Virus über Kinder und Jugendliche, die sich dabei ohne Gefahr immunisieren, ja; Wirkung der Impfstoffe bei Geimpften gegen eine Infektion, oder gegen eine gehörige Grippeerkrankung, nein; Weitergabe des Virus durch uns Geimpfte, massiv; vor allem durch die Vorstellung, man sei ja auf der sicheren Seite: weit gefehlt.

Nun droht generelle Impfpflicht oder Impfzwang in bestimmten Einrichtungen und Lockdown für Umgeimpfte. 

Corona Übersicht 27.11.2021

Wir befinden uns derzeit in der zahlenmäßig „schlimmsten“ Phase der Coronaepidemie ever. Meine Beratungstermine sind voll. Deshalb hier Hinweise zu den am häufigsten mir gestellten Fragen und Beiträge zur Deeskalation : 

Corona Impfungen: eingeschränkte Schutzwirkung seit Delta

Die bislang verwendeten Corona-Impfungen wirken 2 Wochen nach zweiter Impfung in Bezug auf

  • Eigene Ansteckung: ganz gut für 3-4 Monate
  • Ansteckung anderer: mäßig für 3-4 Monate 
  • Eigene Erkrankung, leicht: ganz gut für 3-4 Monate
  • Eigene Erkrankung, schwer: ganz gut für 6 – 8 vielleicht 12 Monate
  • Eigene Erkrankung schwerste Verläufe: ganz gut für 6 – 8, vielleicht 12 Monate

Danach sinkt der Schutz der Impfung zügig  auf Null zurück und die Sicherheit durch die Impfung ist weitgehend erloschen. Die Impfung wirkt also, aber nicht ausreichend nachhaltig.

Booster Impfungen können noch nicht in ihrer Wirkung abgeschätzt werden, nach ärztlichem Verständnis sollten sie o.g. Zeiträume entsprechend deutlich verlängern. Kann auch gut sein, dass sie versagen, um eine weitere Welle zu brechen.

Ein individueller Schutz (neben vernünftigem Distanzverhalten, Händewaschen etc.) ist nach gegenwärtiger Erfahrung nur möglich, wenn man sich andauernd nachimpft, oder eine Covid-19 Erkrankung durchlebt. Speziell die Kombination aus Impfung der Bevölkerung und der anschließenden „Durchseuchung“ bietet einen Ausweg aus der Impfschleife oder der Wellen, in denen immer auch viele schwere Fälle zu erwarten sind: Nicht weil die Krankheit so gefährlich ist, sondern weil bei Millionen Infizierten die schwersten Verläufe zahlenmäßig eben doch relevant sind. Die Pandemie ist zu Ende wenn Geimpfte und Genesene das Virus in die Epidemie übertragen. 

Damit ist eine Herdenimmunität durch die Impfungen ausgeschlossen, wie bei Coronaviren und Influenzaepidemien nach ärztlicher Erfahrung auch zu erwarten ist. Wer jetzt noch die Herdenimmunität über mehr und mehr Impfen erzwingen möchte, hebelt wider besseres Wissen unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt aus. Dass die Impfungen eine Maßnahme zum Schutz des Gesundheitssystems darstellen ist einerseits klar, denn sie dämpfen -ununterbrochen durchgeführt und fortgesetzt – das Infektionsgeschehen. Wenn andererseits das Gesundheitssystem (4-5000 weniger Betten als letztes Jahr aus Personalmangel)  stranguliert wird mit schlechter Bezahlung, Vertreibung des qualifizierten Personals durch unmenschliche Arbeitsbedingungen, dann ist das so ähnlich wie wenn man einem Asthmatiker die Luft abdreht.

Die derzeit angeheizte Epidemie findet auf dem Boden eine hohen Durchimpfung der Bevölkerung (über 80% der impfbaren Menschen in Deutschland) statt. Die Durchimpfung scheint weder hier noch in anderen Ländern zu einer ausreichenden Dämpfung der Wellen beizutragen. Entweder die Wellen sind so schlimm, dass man die Wirkung der Impfungen dahinter verschwinden sieht. Oder die Impfung trägt selbst zur Ausbreitung der Virusvarianten bei, auch dafür gibt es Hinweise. In Schweden und UK war die Hauptlast der Durchseuchung im vergangenen Sommer, , jetzt ist der kalten WInterzeit scheinen sie eher aus dem Schneider zu sein. 

Corona Erkrankung: Deutliche Schutzwirkung

Wiederansteckung nach durchgemachter Erkrankung mit Corona ist selten, der Schutz besteht mit Sicherheit in allen Kategorien über mehr als 12 Monate. Eine zusätzliche Impfung bietet  zusätzlichen Nutzen. Herdenimmunität ist offensichtlich nur durch möglichst viele Coronaerkrankungen zu erreichen (aber: siehe unten: Nebenwirkungen), wofür sich Kinder und Jugendliche eigentlich anbieten würden, denn sie haben keinerlei (null, zero !) Gefahr durch die Erkrankung, allerdings geben sie die Viren dann weiter an die geimpften und ungeimpften Erwachsenen und auch die älteren und Risikopatienten. Das ist das was wir gerade erleben. Aufhebung der Tests (weil teuer), Aufhebung der Maßnahmen vor allem für die Geimpften, die Suggestion, dass wir damit sicher seien, wenn alle geimpft seien,  massive Ausbreitung einer Virusvariante im November 2021, am Ende vor allem eine Epidemie der Geimpften, das ist die jetzige Situation Mitte Nov. 2021

Corona Impfungen Nebenwirkungen bekannt, aber nicht die Anzahl

Nach einigen Milliarden Impfdosen lassen sich die Art von Nebenwirkungen nach der Impfung inzwischen gut überblicken (abgesehen von Effekten, die sich erst nach einem Jahr zeigen). Vergleicht man diese Impfung mit anderen Impfstoffen, so werden sie relativ schlecht akut vertragen, und sie haben selten erhebliche Nebenwirkungen, die durch die hohe Zahl der Impfungen absolut gesehen doch häufig und belastend sind: Blutgerinnungsstörungen, wie Thrombosen, Schlaganfälle, Erblindungen, neurologische Störungen Kreislaufstörungen können neben akuten Krankheiten deutliche Langzeitfolgen generieren. Herzmuskelentzündungen bei jungen Männern sind nach der Impfung bekannt in einem Umfang, der durch die Krankheit mit Corona nicht erreicht wird und weit über „normal“ liegen. Diese seien „leicht zu behandeln“, dennoch sind Herzmuskelentzündungen immer schwere Erkrankungen und in späteren Lebensjahren statistisch deutlich mit dem möglichen Auftreten von Herzinsuffizienzen verknüpft. Wer auf einem Auge nach Impfung erblindet, einen Schlaganfall erleidet, Thrombosen mit Folgen, der trägt Langzeitfolgen davon. Der Moderna Impfstoff (Myocarditis junger Männer) wird in Frankreich für Menschen unter 30 ausgesetzt, und gleichzeitig beantragt die Firma die Zulassung in der EU für Kinder.

Spätfolgen, die erst Jahre nach der Impfung sichtbar werden sind unwahrscheinlich, aber denkbar und derzeit nicht absehbar. 

Nebenwirkungen der Coronaimpfung sind also selten, ihre absolute Zahl aber hoch. Ihre Häufigkeit ist mit deutschen Zahlen überhaupt nicht einzuschätzen, da regelmäßig wir Ärzte das zeitliche Zusammenfallen von heftigen Symptomen mit der Impfung schon imVorfeld als nicht causal abtun, Eigentlich sind wir Ärzte Verpflichtet jede (erhebliche) Krankheit im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen zu melden, damit an anderer Stelle ein bislang nicht bekannter Zusammenhang durch viele solcher Meldungen erkannt werden kann. Nebenbei ist zu erwähnen, dass jedermann oder -frau Impfnebenwirkungen selber im PEI melden kann, ist auch nicht kompliziert.

Kinder und Jugendliche profitieren nach derzeitigem Wissen in keiner Weise (außer sozial) von den Impfungen, sie haben die ganze Last aller Maßnahmen und alle Impfnebenwirkungen ohne medizinischen Nutzen zu schultern. Soziale Repressionen in diesem Alter haben eine sehr hohe Nebenwirkungsrate, Freiheit ist kein Geschenk sondern ein Grundrecht, „Impfen macht frei“ ist dabei mehr als zynisch. 

Corona Krankheit „Nebenwirkungen“: Schwere Verläufe – Long Covid

Covid 19 ist eine Krankheit, die in der überwiegenden Zahl der Fälle harmlos verläuft. Lediglich im Alter ab 70 aufwärts gibt es so viele schwere Verläufe, dass diese Aussage dort nicht mehr zutrifft.

Covid 19 hinterlässt in allen Altersgruppen außer bei Jugendlichen und Kindern selten Folgeschäden (Long Covid) wie Geruchs- und Geschmacksverlust, monatelange Schwächezustände, Lungenprobleme etc. Diese sind in der Regel vorübergehend, bei der Häufigkeit der Erkrankung in absoluten Zahlen dennoch häufig.

Covid 19 verläuft in sehr seltenen Fällen auch außerhalb von Risikogruppen oder hohem Alter schwer, bis hin zu fatalen Ergebnissen, also Tod. Die Absolute Zahl dieser Fälle (und jeder davon natürlich auch eine Tragödie) strapaziert unser Krankenhaussystem extrem in Zeiten hoher Inzidenz. Dennoch sind sie selten gemessen an der Häufigkeit der Erkrankung. 

Covid 19 ist im Alter und vor allem in Einrichtungen mit vielen Menschen im Alter eine häufig schwer oder tödlich verlaufende Erkrankung. Ähnliches gilt für Menschen mit starken Vorerkrankungen. Damit ist Covid 19 eine an sich harmlose Erkrankung und gleichzeitig eine sehr schwere Erkrankung und sehr selten lassen sich Patienten mit sehr schweren Verläufen oder tödlichem Ausgang auch im Nachgang nicht erklären: Jüngere Männer, oder gar Schwangere Frauen die ewig an Beatmungsmaschine hängen, und niemand kann sagen, warum es sie erwischt hat, während ihre Parallelkohorte (also Menschen in gleicher Altersklasse Geschlecht, Risikoprofil etc) Covid 19 wie eine Grippe wegstecken.

Risikofaktoren: Angst ist ein mieser Ratgeber

Es gibt neben Alter und männlichem Geschlecht Krankheiten, die relativ häufig vorkommen und starke Risikofaktoren für schwere Verläufe mit Covid 19 darstellen: 

  1. Diabetes, Zuckerkrankheit, die schlecht behandelt ist
  2. Angst- oder Panikstörungen (man glaubt es nicht, aber wirklich an zweiter Stelle)
  3. Übergewicht
  4. Bluthochdruck
  5. Etc. 

Angst, Panik und Restriktionen

Folgt man diesen Erkenntnissen aus einer halben Million Patientdaten, dann ist jede Angstmache aus Politik, Medien und von Wissenschaftlern ein Beitrag, das Erkrankungsrisiko hochzutreiben und die Effekte der Epidemie zu verschlimmern. Vorsicht und Sorge sind ok, Angst und Panik sind gefährlich. Gleiches gilt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für die Angst vor Impfungen, das Auftreten von Long-Covid-Symtpomen und überhaupt ein ungesundes Leben. Restriktionen, insbesondere bei Jugendlichen und am Arbeitsplatz sind mit existenzieller Angst verknüpft und sollten deshalb für uns alle als Risikofaktoren gesehen und eher beseitigt als verstärkt werden. Das Schüren von Angst verdirbt die Volksgesundheit, die sonst um jeden Preis gegen Corona verteidigt wird.

Alternativen: Sollen wir uns jetzt wirklich alle 5 Monate impfen lassen?

Schon lange ist es Zeit, sich nach Alternativen der Behandlung und Vorbeugung umzusehen, aber nichts davon in den Medien, außer teure neue Medikamente. Vielleicht sollten wir nochmal einen Blick werfen auf Ivermectin, homöopathische Prophylaxe und Behandlung, Vitamin D Selen: Damit ist nicht viel Geld zu verdienen, aber die Menschen, die systematisch damit arbeiten, scheinen erfolgreich. Die Impfung scheint nicht zu halten was sie versprach: Die Pandemie der Ungeimpften ist eine bewusste Irreführung, um die Menschen zu immer mehr vom Gleichen zu nötigen, nur dass es halt nicht ausreichend funktioniert.

Increases in COVID-19 are unrelated to levels of vaccination across 68 countries and 2947 counties in the United States

Besonnenheit und keine Panik 

Deswegen an dieser Stelle und auch bei hohen Ansteckungszahlen: Bleiben Sie gelassen, reagieren Sie besonnen, lassen sie die Angst vor Impfung ebenso an sich vorüberziehen, wie die Angst vor der Coronaerkrankung und den jeweiligen Folgen. Wir brauchen unsere Grundrechte zurück, eine demokratische Gesellschaft, die Widersprüche aushält und einen robusten Widerstand gegen Hetzjagden auf Umgeimpfte, Kritiker und nachdenkliche Menschen, die es wagen ihre Meinung zu äußern. Widerstehen Sie den Menschen, die Angst und Unsicherheit verbreiten. Und für mich wichtig: Wir beteiligen uns alle nicht an der Spaltung der Gesellschaft in Umgeimpfte und Geimpfte, ich denke die o.g. Fakten sprechen dafür, dass wir einfach weiterhin menschlich mit den anderen umgehen, unseren Mitmenschen. 

Stop mit der Hetze auf Ungeimpfte

Die Hetze auf Umgeimpfte ist unwürdig und noch nicht mal fachlich begründbar. Die Impfung hilft, dämpft die Wellen und je mehr Menschen sich impfen lassen, desto größer der Effekt, je mehr Impfungen in Risikogruppen, desto weniger Schwerkranke, und weniger Belastung der Intensivstationen, da besteht einigermaßen Zahlensicherheit. Die Deltavariante hat der anfänglichen Impfwirksamkeit einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht, die Intensivstationen liegen jetzt voll mit Geimpften und in überwiegender Zahl Ungeimpften, die Ansteckungen laufen zwischen allen Menschen hin und her. Die Impfungen hat definitiv Nebenwirkungen, und sie ist nicht erzwingbar, sondern erfolgt mit Zustimmung und nach Aufklärung. Die Kommunikation zur Impfung und das Obrigkeitsgebahren empfinde ich als erbärmlich, wenig wegweisend und demokratiefeindlich. Die soziale Spaltung ist ein Sargnagel für eine freie Gesellschaft, Hetzjagden auf Minderheiten gelten seit jeher als probates Mittel autoritärer Systeme (die Gallier, die Ostgoten, die Karthager, Protestanten, Juden, Pestkranke, Zigeuner): Ich schäme mich persönlich für diese Entwicklung und würde mir wünschen, dass möglichst viele Menschen ihre Empörung laut und deutlich darüber ausdrücken und den Angstmachern und Spaltern in der Gesellschaft das Wasser abgraben: Wer in einer angespannten epidemiologischen Lage (und die haben wir definitiv) auch noch Angst und Panik verbreitet und mit Schuldzuweisungen Gesinnungsdiskriminierung betreibt, der hat an Schaltstellen mit Macht und Einfluss nichts mehr verloren. Das ist das kontraproduktivste, was man in schwierigen Situation tun kann und grenzt an Staatszersetzung. Wir brauchen Zusammenhalt und Menschlichkeit mehr denn je. Und nochmal:  Klar trägt die Impfung zu einer Besserung der epidemischen Lage bei. Aber wie man in anderen Ländern sieht, ist die Immunität robuster, wenn sich viele Menschen infiziert haben, und das sollten Kinder und Jugendliche sein, die sind nämlich nicht gefährdet. Darüber kann man diskutieren. 

Dr. JÖRG HABERSTOCK 

Rechtsgutachten

“Verfassungswidrigkeit, indirekter COVID-19-Impfzwang”

Novavax

klassische Impfstoffe: Ein Vorteil?

Gute Visualisierung

Corona in Zahlen

Coronavirus update:

Jeweils aktueller Stand aus Sicht von Sandra Zieseck und Christian Drosten

Erkrankung mit Corona hinterlässt länger und kräftiger Immunität, als Impfungen (preprint)
Umgang mit Zahlen
Kollateralschaden
Schweden
Vergleich von verschiedenen Staaten:
Höhere Impfquote geht nicht einher mit Abnahme der Neuinfektionen:
Nach wie vor finden sie sehr gute Informationen zum Coronageschehen bei www.impf-info.de 
Guten Rat zur Lebensführung in merkwürdigen Zeiten bei Raphael Bonelli 
 
 

Wir stehen mitten in den umstrittenen Impfungen von Kindern und Jugendlichen. Sie werden damit begründet, die Ausbreitung des Coronavirus in der ganzen Gesellschaft zu verlangsamen, der Schutz für die Kinder und Jugendlichen ist dabei zweitrangig (weil unnötig, weil sie nicht schwer erkranken und ihnen die Impfung damit nichts nützt). Damit fallen die potentiellen bekannten akuten (deutlich erhöhtes Risiko von Myocarditiden) oder unbekannten langzeitlichen Nebenwirkungen der Impfungen in vollem Umfang ins Gewicht der Nutzen/Risikoabwägung, anders als bei alten Menschen oder Risikopatienten. Es wird dennoch die Wellenbrecherfunktion der Impfungen in dieser Altersgruppe gesucht, und die Nebenwirkungen ohne gleichwertigen individuellen Nutzen in Kauf genommen. 

Das alles kann man zum Schutz der Bevölkerung angemessen finden, für diese Sicht gibt es gute Argumente, Corona ist keine harmlose Erkrankung, das steht inzwischen fest; man kann es andererseits ethisch sozial und politisch als unverhältnismäßig erleben, weil der entstehende gesellschaftliche Schaden durch den Umgang mit der Epidemie schwer wiegt. Die Maßnahmen sind politisch und ethisch keine harmlosen Maßnahmen.

Die Impfung mit mRNA wird in der Regel mittelfristig gut vertragen, Langzeitnebenwirkungen >2J sind noch nicht absehbar, immerhin überblickt man nun hunderte von Mio Impfungen mit inzwischen definierten sehr seltenen aber schweren Nebenwirkungen an Gesunden Impflingen. Ebenso kann Corona auch junge gesunde Menschen schwer erwischen. Mit zunehmendem Alter oder Risikoerkrankungen ist die Impfung mit steigender Wahrscheinlichkeit einer schweren Coronaerkrankung nach meiner heutigen Einschätzung statistisch empfehlenswert. Die Impfung schützt bislang vor schweren Verläufen, und je mehr je ältere Menschen geimpft sind, desto weniger schwere Fälle -Delta hin oder her, Impfdurchbrüche hin oder her – werden wir sehen. Das ist der gut belegte Nutzen der Impfung. In zwei Jahren werden wir auf sie verzichten können, denn dann ist von einer epidemischen Lage auszugehen, in der das Virus ohnehin zirkuliert und uns boostert, umgeimpft oder geimpft, jeder wird damit Kontakt haben und sich auf seine Weise dann mit Corona das erste mal ob geimpft oder ungeimpft auseinandersetzen.

Welche Folgeschäden der Impfung bis dahin die Krankenhäuser beschäftigen, wird sich erst dann zeigen, und nur wenn wir genau hinschauen werden wir auch sehen was die Impfung mit der Gesamtimmunität gegen Corona anstellt in der Bevölkerung.

Impfnebenwirkungen werden – anders als die Gefährdung durch Sars-CoV 2 – in den Medien beschwichtigend widergegeben, sie werden besonders in Deutschland nur unzureichend erfasst. Zahlen dazu muss man sich in Israel, USA oder GB beschaffen. Eine Nutzen / Risikoabwägung ist unter diesen Bedingungen auch für einen Arzt nicht einfach und von verschiedenen Faktoren im Einzelfall abhängig. Jeder kann und sollte übrigens besondere und nennenswerte Vorkommnisse im Zusammenhang mit Impfungen selbst melden, auch ohne zu wissen ob es sich um eine Nebenwirkung handelt. Zum Meldeformular: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/arzneimittelsicherheit/pharmakovigilanz/ifsg-meldebogen-verdacht-impfkomplikation.pdf?__blob=publicationFile&v=2)

Meine persönliche Meinung:
Beschneidungen des sozialen Lebens Umgeimpfter werden verstärkt und gezielt als Druckmittel eingesetzt, die flächendeckende Impfung bei Umgeimpften jeden Alters durchzusetzen. Wir geraten in eine politisch und  von großen Teilen der Gesellschaft unterstützte diskriminierende Impfnötigung. 3G und 2G stehen für Grundrechte nur für Geimpfte und Grundrechtsentzug für Ungeimpfte. 

Die Freiheit, über diese Impfung ohne Repressalien selbst und frei entscheiden zu können, halte ich für ein sehr schützenswertes Gut. Ich selbst bin, nicht ganz ohne Nebenwirkungen geimpft und jedem steht die Impfung zur eigenen Entscheidung vielerorts zu Verfügung. Ich habe mich inzwischen aus o.g. Gründen dagegen entschieden, in unserer Praxis zu impfen,  gern berate ich Sie individuell. 

Was Coronatestungen (antigenschnelltests) betrifft:
Wir testen nach Bedarf mit den üblichen Antigenschnelltests und stellen nicht-elektronische Zertifikate aus für Reisen, Restaurantbesuche etc. Manche Anbieter verlangen elektronisch lesbare Testzertifikate, die können wir (noch) nicht anbieten. Änderungen der Testpraxis in den kommenden Wochen sind zu erwarten. Tests in unserer Praxis kosten jetzt 25 € und wenn die kostenlosen Tests im Oktober wegfallen versuchen wir die Tests günstiger für unsere Patienten zu organisieren, als kleines Gegengewicht gegen die Impfnötigung hinter 3G und 2G.

Meine persönliche Konsequenz:
Anbieter (Restaurants, Freizeit etc.) von 2G werde ich nach Möglichkeit persönlich in meinem Sozialleben nicht wahrnehmen.

Was die Homöopathie betrifft:

Wir sammeln immer mehr Erfahrungen im Umgang mit Corona und Long covid, und wenn Sie Beschwerden verspüren, dann trauen Sie sich, auf die Homöopathie zurückzugreifen, das ist vielversprechend. Der Homöopathische Ansatz besticht durch seine Andersartigkeit und seine Rücksicht auf ein ganzes Geschehen am Menschen. 

Überhaupt lohnt sich die ganzheitliche Betrachtung der Welt, wie ich meine: Besser als mit bekämpfen, bekriegen, Welle durchbrechen, Krankheit ausmerzen: Wenn wir selbst Teile eines Ganzen werden, anstatt das Ganze ständig nach unseren Wünschen wie kleine Kinder zu manipulieren, dann haben wir viel bessere Karten im Umgang mit Corona, mit Gesundheit, mit unserem Klima. Dann endlich können wir wieder in unserer Welt leben.